InLine-Med gewinnt die Pridatect Datenschutz-Förderung

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Das Medizintechnik-Unternehmen InLine-Med aus Magdeburg setzt sich gegen eine Reihe vielversprechender Start-ups durch und gewinnt die Pridatect Datenschutz-Förderung. Wir trafen uns mit Mitbegründerin Sinja Lagotzki, die uns erklärt, welche medizinische Herausforderungen InLine-Med löst, warum Datenschutz in der Medizintechnik-Industrie eine so große Rolle spielt und was die Pridatect Datenschutz-Förderung für das Unternehmen bedeutet.

Das Google Maps der Medizintechnik

InLine-Med beschäftigt sich mit der interventionellen Radiologie, also mit der aktiven Durchführung von therapeutischen Eingriffen unter radiologischer Bildsteuerung, wie beispielsweise anhand von MRT- oder CT-Geräten. Dabei nutzt man das entstandene Bild, um die Nadel korrekt im Körper zu platzieren und einzuführen. 

“Die Schwierigkeit ist, dass man ein 2D-Bild hat und es auf den 3D Patienten übertragen muss – und genau da setzen wir an” erklärt uns Sinja. “Hierzu haben wir eine intuitive Planungs- und Navigationssoftware entwickelt – ein bisschen so wie Google Maps”. Der Radiologe definiert dabei den Start- und Zielpunkt des Einstichs, während die Software die Trajektorie der Nadel ausrechnet. Ergänzt wird die Software dann mit Einwegprodukten, die in Kombination mit der Software einen richtigen Mehrwert schaffen. So können Radiologen Interventionen sicher, genau und einfach durchführen.

Intuitive Lösungen statt “fancy Technologien”

Die Idee dieser Lösung entstand während des Studiums. “Einer unserer Professoren hat uns von Anfang an beigebracht: Geht in die Klinik. Schaut euch an, was es dort für Probleme gibt und löst diese Probleme. Nicht irgendwelche Probleme, die aus der Luft gegriffen sind, wo man nur sagt: Fancy Technologie” erklärt uns die Medizintechnikerin. “Wir wollen intuitive Lösungen schaffen, die am Workflow des Radiologen ansetzen und ihn nicht ersetzen, sondern ihn bestmöglich unterstützen”. 

Angefangen haben Sinja und Sebastián jedoch mit einem Roboterarm. Durch viele Gespräche mit den medizinischen Anwendern ist das Team nach und nach zu ihrer jetzigen Lösung gelangt. Das im Jahr 2019 gegründete Start-Up besteht mittlerweile aus 10 Mitarbeitern und befindet sich kurz vor der Produktionsphase.

Datenschutz vor allem in der Medizintechnik-Industrie wichtig

Da sich das Produkt noch nicht auf dem Markt befindet, hat sich InLine-Med hinsichtlich des Datenschutzes hauptsächlich im Personalwesen auseinandergesetzt. Allzu lange können Sie dieses Thema jedoch nicht umgehen, denn In der Medizintechnik braucht man viele Zertifizierungen, um das Produkt auf den Markt bringen zu können. Zum einen benötigt das Start-Up ein Qualitätsmanagementsystem, wo Datenschutz ohnehin eine große Rolle spielt. Zum anderen ist da die Produktzertifizierung. Je mehr Patientendaten sie verwenden, umso riskanter ist es für das Unternehmen. Dabei haben sie gemäß des DSGVO-Grundkonzeptes der Datenminimierung stets versucht, so wenig Daten wie möglich zu sammeln.

Pridatect Datenschutz-Förderung für Inline-Med

“Das Ziel ist es, bis Anfang nächsten Jahres die Zertifizierungen zu durchlaufen und dann in den Markt einzusteigen. Das mit der Förderung kommt einfach zur richtigen Zeit, da wir uns genau jetzt mit diesen Themen auseinandersetzen und Pridatect uns da klasse unterstützen kann” erzählt uns Sinja. Dabei sei Pridatect schon bei Ihren vorherigen Recherchen immer wieder positiv aufgefallen und sie hätte auch immer sehr gerne an unseren Webinaren zum Thema Datenschutz teilgenommen.

Wir werden Inline-Med ein Jahr lang kostenlos unsere Datenschutz-Software zur Verfügung stellen, zu Fragen rund um das Thema beratend zur Seite stehen, den externen Datenschutzbeauftragten für das Unternehmen stellen und vieles mehr. Dabei freuen wir uns sehr, dass wir InLine-Med bereits im Anfangsstadium bei allen Datenschutz-Angelegenheiten unterstützen können.

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Unser Datenschutzexperte Maximilian Mohr und unsere CRO Ksenija Rohrkamp erklären Ihnen, welche Punkte bei einer DSGVO-konformen Nutzung von Google Analytics berücksichtigt werden müssen und welche Alternativen es gibt. Von den rechtlichen Hintergründen bis hin zu den Folgen für EU-Unternehmen und den Maßnahmen, die Sie jetzt in Ihrem Unternehmen treffen müssen – Unsere Experten beleuchten alle Themen rund um Webtracking.

Dieser Artikel wurde geschrieben von:

Lisa Hofmann

TÜV ZERTIFIZIERTE Datenschutzbeauftragte UND DATENSCHUTZAUDITORIN

Lisa ist als TÜV zertifizierte Datenschutzbeauftragte bei Pridatect für die Produktentwicklung der internationalen Datenschutzplattform zuständig. Als studierte Juristin, hat sie über 6 Jahre in diversen Unternehmen Datenschutzprogramme als interne Datenschutzbeauftragte implementiert und verantwortet. Sie ist leidenschaftlich daran interessiert Datensicherheit durch innovative technische Lösungen jedem Unternehmen einfach zugänglich zu machen.

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